Die ehrbare Dirne von J. P. Sartre

Kulturprojekt 2008 der HAK 1
Zum heurigen Jahr des "Interkulturellen Dialoges" spielt die Theatergruppe der Hak 1 Jean Paul Sartres "Die ehrbare Dirne".
Schauplatz des Theaterstückes ist eine Kleinstadt im Süden der USA, Zeitpunkt ist das Jahr 1948.

Der Inhalt
Lizzie, die Protagonistin, ist eine warmherzige und naive Prostituierte, die versucht ihrer Vergangenheit zu entfliehen. Sie übersiedelt aus dem Norden, aus New York, in den Süden. Während ihrer
Zugfahrt ins neue Leben wird sie ungewollt Zeugin eines Mordes an einem Schwarzen: Einige betrunkene Weiße suchen Streit mit zwei Schwarzen. Er endet damit, dass einer der beiden Schwarzen erschossen
am Boden liegt – der andere flieht.
Lizzies neues Leben lässt sich gut an. Sie findet ein nettes Zimmer und eine erste Bekanntschaft. Dieser erste Freier ist ganz anders als ihre bisherigen. Er wirkt seriös, souverän und scheint sehr
reich zu sein. Hoffnungen auf ein besseres Leben blitzen in Lizzie auf. Doch am nächsten Morgen benimmt sich der Mann seltsam. Geschickt lenkt er das Gespräch auf die Geschehnisse im Zug. Ist sie in
eine Falle getappt?
Im Süden der Vereinigten Staaten gärt es: Es ist der Beginn der Unruhen zwischen Schwarzen und Weißen. Noch herrscht eine strenge Trennung zwischen weißen US-Bürgern und farbigen, wobei letztere in
allen Bereichen des öffentlichen Lebens diskriminiert werden.
1968, zwanzig Jahre später, hat der schwarze Bürgerrechtler Martin Luther King vieles erreicht, bevor er ermordet wird. 2008, sechzig Jahre später, scheint es möglich, dass ein Politiker mit dunkler
Hautfarbe Präsident der Vereinigten Staaten wird.
Schülerinnen und Schüler des vierten Jahrganges beschäftigen sich im Vorfeld mit der Bürgerrechtsbewegung in den USA und gestalten ein Rahmenprogramm zur Theateraufführung am 30. Juni 2008.
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